F e r i e n t a g e b u c h
Alljährliche 1. August-Flucht an den Achensee im Tirol

Montag - der erste Tag nach dem Reisetag, der auf der ganzen Fahrt von Aesch bis Achenkirch,
eine sehr
nasse Angelegenheit war

...morgendliche Mäusejagt, da ist das kranke Bein wenigstens für ein paar Minuten vergessen.
Wir sind jetzt für eine Woche im Tirol und hoffen einfach noch auf besseres Wetter, auf jeden Fall
wird die Woche ruhiger, wie in der Schweiz

Und am Nachmittag kam dann die Sonne doch noch raus und es wurde auch merklich wärmer. Obwohl, auch beim gestrigen Starkregen war es nie kalt. Qajun jedenfalls genoss heute schon seinen ersten Badetag im Achensee

Unser alljährliches Feriendomizil Haus "Waldruh" in Achenkirch / Tirol, bei unserer Gastgeberin 

Frau Barbara Moser

www.waldruh.at

Dienstag - Heute fuhren wir zum "Gut Aiderbichl", 

aber nicht nach Henndorf bei Salzburg, sondern 

nach Bayern, nach Iffeldorf. Da war die Fahrstrecke 

erst noch 70 Km kürzer.




Am Seeweg, den ich dieses Jahr sicher nicht
dazu benutze, um wie letztes Jahr, den Achensee
zu Fuss zu umrunden

Allen Tieren, ob Kühe, Esel, Pferde, Schafe, Ziegen u.s.w., merkt man an, dass sie keine Scheu mehr vor den Angestellten, sowie auch den fremden Besuchern haben, obwohl sie wahrscheinlich kein schönes Vorleben hatten. Sie werden jetzt ein ruhiges Leben auf allen Gütern von Aiderbichl haben, bis ihr Dasein auf diesem Planeten auf mehr oder weniger natürlichem Weg zu ende geht

www.gut-aiderbichl.com

Wir haben jetzt zur Abwechslung einmal ein anders "Gut Aiderbichl" gesehen, kleiner und übersichtlicher, wie das bei Salzburg, auch weniger Tiere, aber wie gewohnt, sieht alles sauber und gepflegt aus. Ich werde diese Organisation weiter unterstützen und hoffe, dass dies auch von anderer Seite, nicht nur von Privaten, reichlich getan wird. 



Mittwoch - Leider hat das Wetter wieder gedreht und es ist morgens erst mal trübe und nieslig

Der ganze Tag war heute eher trüb und erst gegen Abend kam die Sonne wieder zwischen den Wolken hervor und das lässt uns für morgen hoffen. Wetter müsste dann gut sein, so dass Qajun nochmals im Achensee baden kann. 
Wie in den Ostseeberichten, wollen wir es nicht versäumen, auch diesmal ein wenig die kulinarischen
Freuden in den Bildern zu zeigen.

Zuerst ein feines Pfifferlingcremesüppchen...

...und danach einen zarten Rindsrücken, mit Salbeiblättern und in Speck eingewickelt,
an einer Pfifferlingrahm-Sauce, mit Spätzle und grünem Salat

Dazu ein, zwei Bier für mich und ein Glas Weissen gespritzt für Vreni


Donnerstag - heut scheint es schon morgens, dass es einen schönen, sonnigen und warmen Tag geben könnte.
Da ist ein wenig baden im See, eine kleine Ausfahrt auf die "GramaiAlm" und ein wenig Schlemmern angesagt.

Die Villa "Hebtifescht" unterhalb des "Annakicherl" von Achenkirch, in der Morgensonne






Nachmittags dann Sonne pur und etwa 28°, 

da geht's natürlich ab an den See und da wird 

dann geplanscht und abgekühlt.....

.....und danach eine kleine Autofahrt auf die "GramaiAlm" und da gibts dann was süüüsses!

Wir brauchen nicht lange, um etwas gutes auszusuchen:

 2 Käffelchen - 1 Kaiserschmarren für Vreni und einen Apfelstrudel mit Vanillesauce für mich

.....und die ganze Sache war noch süsser, wie es aussieht!

Und das war dann das Endergebnis.

Teller leer - war anscheinend gut.

Und zuhause dann endlich das verdiente, kühle Bier

.....und Abend's wurde wieder einmal zuhause gegessen - war auch sehr gut

Freitag - war ein eher nasser, trüber Tag und immer wieder Gewitter und Starkregen, zwischendurch
immer mal wieder kurz sonnig

Samstag - heute wieder alles: Sonne, Donner und Blitz, Regen und Wind - ein Tag in den Bergen eben.
Also - was kann man da schon machen? Richtig shoppen! Aber es blieb bei ein paar kleinen Dingen und
wurde nicht allzu teuer...

Und nach dieser Wanderung durch die Täler und Schluchten voller Kerzen, Teller, Pfannen, Gläser, Bestecke, Kissen, Bettdecken u.s.w. hatte ich das Gefühl, dass ich etwas süsses brauch und so sind wir noch in die "Seealm" gefahren, wo wir sonst immer zu Abend gegessen haben und haben uns ein "Z'vieri" gegönnt.....

.....und das sah dann so aus: gut und süss!

Und ein paar Stunden später - Nachtessen ist angesagt. Das letzte mal Tiroler Küche schlemmern. Wiener Schnitzel mit Petersilienkartoffeln für mich und ein feines Tatar für Vreni, gut hat's geschmeckt.

Das war es dann. Die Woche ist im Fluge vorbei gegangen. Das Wetter war durchzogen, aber grösstenteils
kamen wir trocken durch.

Am  Sonntag  fahren wir ca. Uhr 10:00 in Achenkirch weg und hoffen auf wenig Stau. Wir werden über den
Arlberg-Pass fahren, der Tunnel ist mir zu gefährlich, es könnte ziemlich viel Ferienrückkehr haben.

Servus Achenkirch - servus Tirol









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F e r i e n t a g e b u c h
Wohnmobil-Reise im Juni / Juli 2019 an die Nord- und Ostsee


Tag 1

Freitag 
 Heute kann ich (leider erst ab Uhr 16:00) das Wohnmobil bei Alco in Sursee abholen. Nach der
Heimfahrt, bei dem ich mich an das Fahrzeug gewöhnen konnte, haben wir unsere Material und unsere
Utensilien verstaut, die Betten bezogen und uns danach auf die Abfahrt am nächsten Morgen früh um
Uhr 07:00 gefreut. Das hiess, um Uhr 05:00 war "Tagwache" und dies begann mit einem Hundespaziergang.

Tag 2

Samstag

Wie schon angekündigt, um Uhr 05:00 ging der Wecker ab, begann der Tag mit einem Kaffee und einem
Spaziergang mit Qajun. Die Freude bei ihm, hielt sich in Grenzen! So früh und schon raus? Na denn.
Der Start, mit Tagesziel
Koblenz am Rhein, verlief tadellos und auch der Verkehr auf der deutschen
Autobahn war annehmbar. Wir kamen gut voran.

Erster Halt nach ca.200 Km und danach der zweite am "Romantischen Rhein" via-a-vis von Rüdesheim -
bald am Ziel Koblenz

Unser Stellplatz auf dem "KNAUS-Camping", am "Deutschen Eck", gegenüber vom "Kaiser-Wilhelm-Denkmal", 

wo die Mosel in den Rhein fliest 

Nachdem alles gerichtet war, wurde geruht - und Abends dann im Platzrestaurant geschlemmert

Tag 3

Sonntag

Am 3. Tag haben wir Koblenz kurz besichtigt und dies bei wunderschönem Wetter. Erst eine kurze Fahrt mit der Fähre
und danach zu Fuss durch die Altstadt 

...und zwischendurch mal ein erfrischendes Bad

Der Blick über die Mosel, auf den Campingplatz vom Deutschen Eck aus und bei schöner Abendstimmung und einem guten Nachtessen, dass wir dann wieder im Platz-Restaurant genossen

Tag 4

Montag

Nachdem sich Qajun von seinem neuen Freund, der sich immer wieder um ihn gekümmert hat, verabschiedet hat, ging es von Koblenz aus weiter in Richtung Norden, nach "Bad Bentheim" auf den Campingplatz "am Berg". Dieser Platz war wirklich wunderschön, die Stellplätze sehr gross und auch äusserst ruhig, inmitten eines Waldes.

Diesmal hatten wir kurze Staus, aber es ging doch verhältnismässig gut voran

Tag 5

Dienstag

Heute war die Fahrt an die Nordsee an der Reihe. Immer noch bei schönem Wetter und warmen Temperaturen ging die Fahrt von "Bad Bentheim" nach "Krummhörn" bei "Emden", dem Geburtsort von Otto.

Zwei Wahrzeichen von der Region Krummhörn, einerseits der Leuchtturm von "Pilsum", anderseits der Leuchtturm von "Campen", der Gelb/Rote "Otto Turm" ist nur noch als "Standesamt" in Betrieb. 

Der Turm von Campen, der auch als kleiner Bruder des Eifelturms bezeichnet wird, wird noch betrieben und ist der höchste Leuchtturm Deutschlands.

Und unser Campingplatz "Am Deich", liegt ziemlich genau dazwischen. Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen und habe den Campener Turm bestiegen. Dabei habe ich bemerkt, dass ich nicht mehr 65 bin, aber ich schnaufte mich hoch und habe dann die Aussicht auf's Wattenmeer genossen, obwohl das Wetter, am Tage der Besteigung, eher trübe war.

Tag 6

Mittwoch

Unter anderem genossen wir den herrlichen Sonnenuntergang auf dem Deich, freuten uns, dass auch mal Wasserwellen im Wattenmeer ans Ufer schwappten und liessen uns den Wind um die Ohren blasen.

Tag 7

Donnerstag

Von Krummhörn aus, ging die Reise weiter in Richtung Hamburg. Dabei machten wir einen kurzen Umweg über "Dorum", da ich wusste, dass da ein Leuchtturm von besonderer Art steht. Leider war dieser zur Zeit wegen Arbeiten am Turm und der Umgebung, geschlossen. Aber wenigstens habe ich ihn einmal in natura gesehen und kenne ihn jetzt nicht mehr nur ab Bildern im Internet.

Der Leuchtturm "Obereversand" in Dorum  wurde 1886/87 errichtet und ist

knapp 38 Meter hoch. Er wird heute von einem Förderverein unterhalten.

Nach diesem "kurzem" Umweg, von ca. 50 Km., ging es weiter nach Hamburg, dass wir zur Feierabendzeit (!!!) erreichten und auf vierspuriger Strasse, durch den Elbtunel im Stau standen. Überraschenderweise dauerte die Stauerei nicht mal eine Viertelstunde und wir waren raus, aus dem "Gschtürm".
Der Campingplatz "
Elbe Camp", eben direkt an der Elbe, war nicht so nach unseren Vorstellungen. Eher Grün angehaucht, Familien- und Kindergerecht (!!!) eingerichtet, die Sanitären Anlagen dementsprechend sauber, Kindergeschrei von morgens bis abends - naja, wir haben es überstanden, mit ein wenig Überwindung auch die WC und Duschanlagen benutzt.



Der Campingplatz liegt direkt an der Elbe, in einem Dschungel aus alten Bäumen und Büschen, eigentlich schön natürlich, nur die Sicht auf die Elbe ist dadurch unmöglich und darauf hatte ich mich eigentlich gefreut, wollte ich doch auch die Schiffe sehen, die in Hamburg ein- und ausliefen. 

Das Elbufer mit Blick in Richtung Hamburg hat auch seinen Reiz

Tag 8

Freitag

Heute haben wir das Wohnmobil mit dem Bus des ÖV von Hamburg getauscht und sind mit ihm nach "Wedel" zum "Willkomm Höft" gefahren, wo jedes grössere Schiff das Hamburg anfährt, oder den Hafen verlässt, begrüsst, oder verabschiedet wird. Dieser Pott auf dem Bild, war bei unserer Anwesenheit, so ziemlich das Grösste, was an diesem Nachmittag an uns vorbei schipperte und Hamburg von Mexiko her, anfuhr.

Tag 9

Samstag

Heute verliesen wir Hamburg und das "Elbe Camp", das definitiv nicht zu einem unserer "Lieblingscampinplätze" tendierte und fuhren in Richtung "NOK" -  Nord/Ostsee-Kanal. Auch hier mussten wir uns überraschen lassen, auf was für einen Campingplatz wir geführt werden, da ich ihn nur aus dem Internet kannte. Und wir wurden sehr angenehm überrascht. Ein gemütlicher, ruhiger, ein wenig antiquarischer Platz, auf dem wir freundlich begrüsst wurden. Sogar Internet hatten wir da, was auf verschiedenen Plätzen vorher, gar nicht der Fall war - und erst noch gratis!

Der Campingplatz "Hohenhoern" bei Schafstedt am "NOK", war ein ruhiger Platz, mit hauptsächlich Dauercamper aus Hamburg und Heide. Die Ruhe auf diesem Platz tat richtig gut, nach dem lärmigen "Elbe Camp".
Und wenn man nicht - 
verdientermaßen - ruhte und ein kühles Bier genoss, gings ab an den Kanal, Schiffeschauen.

Tag 10

Sonntag

Auch der Sonntag wurde gemütlich genossen und immer wieder mal das eine oder andere Schiff bestaunt, das durch den Kanal gleitete.

Tag 11

Montag

Der heutige Tag - ein Reisetag - ist schnell beschrieben. Heute erreichten wir die Ostsee und die Insel Fehmarn. Und Fehmarn erwartete uns mit einem Superwetter. Nicht mehr so windig, wie in den letzten Tagen, sonnig und warm.

Nach dem das Wohnmobil platziert, alles angeschlossen und befestigt,  Qajun auch gefüttert war, gings zum Nachtessen und dies gleich 10 Meter vis-a-vis. Es ist praktisch, wenn die Küche und das Esszimmer gleich nebenan ist und man erst noch nicht selber kochen muss.

Seehecht-Filet mit Bratkartoffeln und Gemüse und ein Wienerschnitzel mit Pommes und Salatbeilage

und dazu später noch eine schöne Abendstimmung

Tag 12

Dienstag

Heute war Badetag für Qajun und dafür fuhren wir nach "Heiligenhafen", das hinter dem Hafen, einen schönen Hundestrand zur verfügung stellt. 

Qajun hat's natürlich gefallen und er hat es richtig genossen, in der ruhigen und glasklaren Ostsee zu planschen.

Abend's haben wir noch einmal im Restaurant "Meeresbrise" unser Nachtessen genossen

Tag 13

Mittwoch

Auch heute waren wir in "Heiligenhafen", damit Qajun nochmals die Ostsee geniessen konnte.

Danach haben wir noch einen kurzen Einkaufsbummel durch die Altstadt gemacht und das eine und andere eingekauft. Vor allem bin ich immer auf der Suche nach Leuchtturm-Modellen, oder Kalender. Teilweise hatte ich auch schon etwas gefunden.

Abend's mussten wir feststellen, das die "Meeresbrise" geschlossen war, war nichts mit auswärts essen und so mussten wir improvisieren und es gab Wurst/Käse/Tomaten-Salat zum Znacht. 

Nach dem Essen, sah der Himmel dann über Fehmarn plötzlich so aus! Da wird wohl etwas kommen.

Auch Qajun sah diesem Unwetter, das kurz vor dem Ausbruch stand, eher skeptisch entgegen

Wir haben dann in Windeseile alles zusammen gepackt und verstaut, eh das Gewitter über uns ausbrach und haben es wirklich auch geschafft, alles trocken ins Wohnmobil zu verstauen. Während ich jetzt diese Zeilen schreibe und die Website aktualisiere, tobt Donner und Blitz über Fehmarn und ich müsste dann noch mit Qajun einen kleinen Spaziergang machen, toll!
Morgen werden wir Fehmarn verlassen und 190 Km Fahrt auf uns nehmen, um die nächste Insel - "Poel" - anzufahren. Diese Insel werden wir zum ersten mal besuchen und wir sind gespannt, was uns erwartet. Von den zwei, uns unbekannten Campingplätzen, die wir bis jetzt auf unserer Reise benutzt haben, war einer sehr gut (am NOK) und einer zum vergessen (Elbe Camp). Aber rein gefühlsmäßig bin ich guten Mutes. Kommt dazu, dass neben dem Campingplatz ja auch gleich der Leuchtturm von "Timmendorf" steht. Das lässt doch hoffen. Jetzt noch eine Wetterbesserung und alles wäre wieder so, wie wir es gerne hätten. Aber es muss auch geschrieben werden, dass wir bis jetzt eigentlich fast nur schönes und warmes Wetter hatten. Vor allem hier auf Fehmarn hatten wir auch Nacht's eher warm. So könnte es weiter gehen.

Tag 14

Donnerstag


Heute fuhren wir zum ersten mal die Insel "Poel" an und wir waren gespannt, ob es uns auch auf dieser Ostseeinsel so gut gefällt, wie auf den uns schon bekannten.

Der Empfang auf dem Campingplatz "Leuchtturm" am "Timmendorfer Strand" machte schon mal einen sehr guten Eindruck, freundlich und unkompliziert, nur leider hatte dieser Platz auch wieder kein WLAN und so konnte ich unser Ferientagebuch nicht aktualisieren, was ich dann halt später nachholen muss.

Ein wunderschöner Platz, der viele Dauercamper, sowie auch viele Tagestouristen hat. Besonders die festen Mobilhomes mit ihren schönen und mit Liebe gestalteten Gärtchen, haben uns sehr gut gefallen.

Der Leuchtturm vom "Timmendorfer Strand", er wurde 1872 mit einer Höhe von 17 m gebaut und 1930/31 auf 21 m erhöht, hat eine eigene Ausstrahlung. 

Auch hier konnte Qajun an einem extra reservierten Hundestrand mit seinen Artgenossen zusammen baden und
herum tollen...

...und Abends gab dann Leckeres in der Fisch-Kneibe, direkt am kleinen Hafen.


Tag 15

Freitag

Heute war faullenzen angesagt und mit Qajun ein wenig zum Hundestrand spaziert 

Und sich Abends dann natürlich wieder kulinarisch "verwöhnen" lassen, diesmal beim Italiener - Pizza. 

Tag 16

Samstag

Wir wollten noch ein wenig von der Umgebung sehen und haben daher eine kleine Rundfahrt mit dem Wohnmobil gemacht...

...dabei haben wir die 1889 erbaute Erdholländerwindmühle von "Steve" besucht und besichtigt. die 15 m hohe Mühle, war bis 1977 in Betrieb und ist noch heute funktionstüchtig.

Und Abends? Richtig! Schlemmern beim Italiener.
Die letzte Malzeit am Timmendorfer Strand, morgen geht's ab auf den Darss.

Tag 17

Sonntag

Am morgen war schnell alles zusammen geräumt und das WoMo startbereit gemacht, es zeichnete sich ab, dass das wieder ein wunderschöner Tag werden würde und wir hofften, eine staufreie Fahrt nach "Zingst" auf dem "Darss" zu erleben. Dabei hatte ich die Idee, evtl. "Warnemünde" bei "Rostock" mit einem Abstecher zu beehren und da den wunderschönen Leuchtturm zu besichtigen und zu besteigen, was wir dann machten, da wir wirklich gut voran gekommen waren.

Nach diesem Kurzbesuch in Warnemünde, bei dem wir im Hafen auch noch an Ozeanriesen der AIDA-Flotte vorbei fuhren, haben wir um Uhr 16:30  den Campingplatz "Am Freesenbruch" in Zingst erreicht. Der WoMo-Platz war schnell eingerichtet, so dass wir uns auf den Weg machten, das ca. 1,5 Km entfernte Zingst, zu Fuss zu besuchen um da das Abendessen zu geniessen.

Im Sonnenuntergang haben wir dann mit vollen Bäuchen den 1,5 Km-Heimweg unter die Füsse genommen, mit dem Wissen, dass ich jetzt noch 1-2 Std. am PC sitzen werde und die letzten Tage noch in unser Ferientagebuch tippen muss. 
Morgen werden wir den hiesigen Hundestrand aufsuchen, Qajun wird wieder ein Freudentag erleben.

Tag 18

Montag

Faulenzertag  -  ein wenig rumpflatschen, ein wenig mit Qajun am Strand rumplantschen, abends von den Mücken gefressen werden und natürlich auch wieder gut essen gehen.

Zuerst baden, dann im Sand und Dreck rumwälzen mit dem Resultat, dass man danach halt noch die Hundedusche benutzen kann...

...und abends dann:

Tag 19

Dienstag

Heute haben wir Rügen angefahren. Auch hier: Superwetter, etwa 35°, und Mücken! wir haben total verstochene Füsse und Beine. Wir sind nach dem Aufbau erst mal mit dem Bus nach Binz gefahren, um eine Apotheke zu finden und dann Mückenstichmittel zu kaufen. Auch in Binz war es schon städtisch, drückend heiss. Wir haben uns mit dem "Lädele" abgelöst. Einer im Straßencafé, mit Qajun im Schatten, der andere von Laden zu Laden.

In Binz war es im Straßencafé, für uns und Qajun am angenehmsten

Abends dann, wie immer wenn's ging und vorhanden, gings ab in das Camping-Baizli  -  Abendessen...

...und da gab's dann ein kühles Bier und ein Glas feinen Rotwein und dazu 2 mal ein Schweinefilet an Pfeffersauce, Bohnen im Speckmantel und Crocketten, gut war's.
Der aufmerksame Leser 
merkts: "die Tour de Frass" geht weiter!

Tag 20

Mittwoch

Jetzt um Uhr 11:00 hat es schon gegen 30°, haben wir so an der Ostsee noch nie erlebt. Wir werden jetzt mit Qajun bei Prora, an den Strand gehen, soll einen schönen Hundestrand da geben. Mehr dann später.

...und später wurde es dann noch heisser - 36°! Also ab ans Wasser, so konnte sich Qajun schön abkühlen...

...und dabei mit neu kennengelernten Artgenossen, um die Wette, nach dem Ball jagen

Der Rest des Tages wurde ruhig und der Hitze angepasst, genossen...

                 ...und abends ? richtig  -  da gings wieder in "die Mücke" zum Nachtessen.

Also das Bier konnte man da vergessen  -  zu wenig kalt, schlecht gespülte Gläser, kaum Schäumchen, latschig  -  da nahm ich dann halt eine kalte Cola

Gut, das Essen war nicht schlecht und preislich war es i.O.
Schweinssteak von Vreni war ein wenig zäh und mein Dorschfilet mit Bratkartoffeln hatte Gräte, war aber sonst gut

Wir haben uns entschlossen, dass wir morgen auf den geplanten Ausflug nach "Kap Argona" und "Hiddensee" verzichten. An beiden Orten hätten wir längere Wege zu Fuss machen müssen und das wollen wir Qajun mit seinem kranken Bein nicht mehr zumuten. Kommt noch dazu, dass es wahrscheinlich wieder ziemlich warm wird, die Wege alle an der Sonne liegen und Qajun auch die Hitze nicht mehr so liebt. Ob's am Alter, an der Krankheit, oder an den Medikamenten liegt? Man weiss es nicht so genau.
Also werde ich am Morgen  voraussichtlich mit dem Velo die 3 Km. unter die Räder nehmen und zum Baumwipfelpfad fahren und dann noch in dessen Nachbarschaft, ein Oldtimermuseum besuchen, wo es alte DDR Automobile zu sehen gibt.
Danach wird nochmals baden angesagt sein und abends dann in einem netten Restaurant, im 5 Km. entferntem "Binz" geschlemmert.


Tag 21

Donnerstag

Heut morgen erwacht (Uhr 07:00) und Temperatur draußen?

18° !   Wintereinbruch ???


Ein Temperatursturz, windig, bewölkt, aber gute 4 Std. später kommt wieder die Sonne und es wird wieder wärmer.
Mal schauen, was der Tag noch so bringt.

Und es ist ein wenig wärmer geworden, nur nicht mehr so eine Hitze, wie in den letzten Tagen. Und das war gut so. Qajun war's wohler und uns gings auch besser.

Am Nachmittag sind wir dann mit der ÖV zum "Naturerbe Zentrum Rügen" um da auf dem
"
Baumwipfelpfad Prora" den 40 meter hohen Turm zu erglimmen.

Der bequeme Aufstieg wird in windiger Höhe, über den Baumwipfeln, mit einer grandiosen Aussicht belohnt

Links im Hintergrund sieht man "Sassnitz" und am Meer entlang, den 4,5 Km. langen "Koloss von Prora

Danach nahmen wir wieder den Bus und fuhren nach "Binz" zur Seebrücke und entschlossen uns gleich hier zu bleiben und später das Nachtessen im "Bistro Cappuccino" zu geniessen. Für mich gab's wieder eine Pizza, dazu ein kühles Bier vom Fass und Vreni gönnte sich Spaghetti Carbonara

Nach dem Nachtessen gings mit dem Bus zurück auf den Campingplatz um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen. 
Morgen werden wir den Weg nach "Usedom" unter die Räder nehmen, meine persönliche Lieblingsinsel. Wir hoffen, dass wir ein wenig mehr unternehmen können, da wir da das meiste mit der Inselbahn  -  UBB  -  anfahren können und somit keine langen Wegstrecken zu Fuss machen müssen. Somit wird dann Qajun auch nicht all zu sehr belastet. Allerdings soll es ja wieder wärmer werden, wenn's nur nicht wieder so ausartet wie in letzten Tagen.

Tag 22

Freitag


Nach etwa 130 staufreien Kilometer, haben wir "Usedom" erreicht. Leider ging da nicht alles nach unseren Wünschen, habe ich doch schon im September, also 9 Monate vorher, einen grossen Platz und ein Mietbad bestellt. Weder bekamen wir einen grossen Stellplatz, noch ein Mietbad. Nachdem Vreni am nächsten Tag an der Rezeption reklamiert hat, bekamen wir dann einen wirklich grossen Platz. Natürlich mit Aufpreis, war mir aber egal.

 

Vor allem hatte da Qajun einen gewissen Auslauf, wenn auch an der Leine, die nächsten Camper sasen nicht gerade 2 Meter nebenan und vor allem: der Weg war eine Sackgasse und so hatten wir keinen Durchgangsverkehr mit Autos, Velos und Fussgänger - so richtig ruhig.

Nach dem ersten Tag auf Usedom, genossen wir auch hier die Campingplatz eigene Restauration und danach einen Spaziergang an der Promenade 

Tag 23

Samstag

Morgenstimmung am Strand von Stubbenfelde.....

.....und einen glücklichen Qajun, der schon morgens um sieben seinen Drang zum Wasser freien Lauf lasse konnte. Sogar sein krankes Bein hat er vergessen, wenn er sich den Wellen entgegen warf, es war erfreulich und liess auch mich für kurze Momente vergessen, wie er zeitweise litt.

An diesem Tag wollte ich endlich einmal die zwei Mühlen von Usedom besuchen und besichtigen. Dies ist mir in den zwei Jahren zuvor, in denen wir auf Usedom waren, irgendwie nie gelungen. Diesmal sollte es klappen. 

Als erstes fuhren wir ins Inselinnere, nach "Pudagla", um die "Bockwindmühle Pudagla" zu besichtigen. Laut Ortschronik lässt sich die Mühle bis ins Jahr 1752 zurückverfolgen. Kurz vor dem Verfall, wurde sie saniert und im Oktober 1997 Wiedereinweihung gefeiert. Im Juli 1998 bekam die Mühle einen neuen Mahlgang und ist seitdem  wieder voll funktionstüchtig.

Wir hatten bei unserem Besuch das Glück, dass der Mühleverein an diesem Tag gerade den "Mühletag" feierte und auf dem Platz der Mühle gerade ein Fest stattfand. Dabei konnten wir auch sehen, wie die Mühle funktioniert und sich die mächtigen Flügel im Wind drehten.


Nach dem Aufenthalt bei der "Pudagla", fuhren wir nur wenige Kilometer, nach "Benz". Da sahen wir sie schon vom Ortseingang aus, auf dem Hügel stehen. Die mächtige "Holländermühle Benz". Die aus dem Jahre 1823 stammende Mühle, wurde 2010 komplettsaniert und ist auch funktionstüchtig.

Diese Holländermühle habe ich dann auch innen, vom Keller bis zur Haube hoch, besichtigt. 
Im Keller wurde früher das Getreide gelagert.
Die Mühle ist seit 1920 auf elektrischbetfrieb umgebaut worden.

Abends gings wieder, wie gewohnt  -  nein eben nicht!  -  es ging nirgends wohin, es wurde zuhause gegessen...

...Vreni hat wieder mal "gekocht" und einen feinen Thonsalat mit allerlei Zugaben gemacht, dazu einen feinen Wein und ein kaltes Bier


Tag 24

Sonntag

Heute haben wir uns vorgenommen, wieder einen faulen Tag zu machen, um Qajun wieder zu einem Badetag zu verhelfen

Ich hab an diesem Tag das Thermometer einfach mal an die Sonne gelegt, tja - da war keine offene Flamme im Spiel, da war nur die Sonne, die an diesem Tag brutal auf uns nieder brannte.


47°  -  unglaublich!

Aber Abends wurde es immer wieder ein wenig erträglicher und wir gingen heute wieder "auswärts" essen, wieder im Camping-Restaurant

Tag 25

Montag

...gibt es nicht viel zu berichten, Kurzbesuch Ahlbeck/Heringsdorf und dann noch das Wohnmobil langsam für die Heimreise rüsten. Und am Abend dann nochmals, das letzte mal, das Restaurant "Am Kölpinsee" zu besuchen und uns  zum Abschluss unseres Usedom Besuchs, zu verköstigen.

Tag 26

Dienstag

An diesem Tag wollte ich eigentlich nur bis Berlin fahren, was etwas über 300 Km gewesen wäre. Aber dann habe ich mich entschieden, gleich die zweite Etappe unserer Heimreise anzufahren. Ja - das waren dann ca. etwas über ungefähr  718 Km!!!  Zur Freude von Vreni...

Aber, so konnten wir dann zwei Tage bei Heringen verbringen und hatten einen Tag mehr, ohne zu reisen.

Das hessische Heringen im Werratal  -  das Dorf bei den weissen Bergen. Der weisse Berg wird auch "Monte Kali" oder "Kilimandscharo" genannt. Es ist nichts anderes wie eine Abraumhalde des Kalibergbaus. 1973 begann die Aufschüttung und bedeckt eine Fläche von ca. 98 Hektar.  In der Nähe von Heringen, bei Philippsthal, befindet sich eine weitere Halde.

Der Campingplatz von Heringen kam uns erst ein wenig eng, alt und sonderbar vor. Aber genau das war schon am Nord/Ostsee-Kanal unser erster und völlig falscher Eintruck. Als wir nur schon die sanitären Anlagen besichtigten, sahen wir, dass hier alles sauber und neu war. OK - kein WLAN, aber dafür Duschen ohne etwas zu bezahlen und das bis zum abwinken. Und alles inkl. kostete für zwei Tage nicht mal € 50.-! Frühstücksbrötchen im Preis auch inbegriffen...

Und dadurch, dass wir am ersten Tag unserer Heimfahrt soviel Kilometer runter gespult hatten, konnten wir zweimal gemütlich in Heringen. im Hotel "Thüringer Hof" das Nachtessen geniessen.

Das erste Abendessen: Ungarisch Gulasch mit Spätzle, dazu ein gutes, kühles Helles  -  Vreni hatte "Poulet-Brüschtli" mit Reis und ein Stilles Wasser

...und Tags darauf:  

Tag 27

Mittwoch

...haben wir dann gemütliche Spaziergänge mit Qajun gemacht und auch noch das Wohnmobil für die Retourgabe bei ALCO, parat gemacht. Musste doch noch die WC-Anlage gelehrt werden, das Grauwasser abgelassen werden und das Frischwasser aufgefüllt werden. 

Und Abends gings dann wieder in den "Thüringer Hof"  -  letztes Abendessen der 4-Wöchigen Reise.

Und für mich natürlich wieder und nochmals 1 oder 2 Helle Pils - die letzten auf dieser Reise.

Wir hatten jetzt noch ca. 500 Km vor uns, bis wir Aesch erreichen würden. Wenn dies staufrei über die Autobahnen vor sich gehen würde,
müssten wir im späteren Nachmittag zu Hause sein.

Tag 28
Donnerstag


Dies ist uns dann auch gelungen, trotz 3 maliger Pause unterwegs.
Überhaupt hatten wir über die ganzen 4 Wochen nie einen grösseren Stau erlebt. Viele Baustellen, aber überall gings zügig vorwärts.

ok - es gab da noch zwei kleinere Ereignisse, wollen wir aber nicht genauer darauf eingehen!

Aber diesmal wusste ich, für was ich die zusätzliche Unfallversicherung/Selbstbehaltversicherung gemacht habe, die Fr. 300.- waren gut angelegt!

Aber neben den kleinen Schäden, mussten wir wirklich froh sein, dass nichts schlimmeres passiert war. 
Der Idiot, der über die Mittellinie auf uns zu fuhr, hätte uns auch frontal erwischen können. So ging es durch das eigene und Vreni's ausweichen im letzten Moment - haarscharf - an einer Frontalkollision vorbei und nur die Spiegel beider Fahrzeuge tuschierten sich. Bei einer Geschwindigkeit von über 60 Kmh beider Wagen, trotzdem ein Riesenknall und ein Schaden von ca. Fr. 1000.- an unserem Wohnmobil.

Tag 28

Freitag

Morgens um Uhr 06:00 Tagwache und um 07:30 Abfahrt in Richtung "St. Erhard" bei Sursee, zu ALCO.

Das Wohnmobil wurde anstandslos abgenommen, die Schäden ziemlich belanglos abgehandelt - ich habe ja eine dementsprechende Versicherung abgeschlossen.

Dieses Jahr seien überhaupt ziemlich viele Beschädigungen an den zurück gebrachten WoMo's, also nichts ungewöhnliches. Und die Hauptsaison hat doch erst begonnen?


Wir jedenfalls hatten 4 ungewöhnlich schöne Ferien an der Nord/Ostsee und konnten viele Eindrücke sammeln. Mir machten vor allem die grossen Pötte auf der Elbe und dem Nord/Ostsee-Kanal viel Eindruck.

Das Wetter konnte besser nicht sein, vielleicht ein wenig zu heiss. Aber hätte es geregnet, kalt und windig gewesen, wäre es auch nicht so toll gewesen. Regenjacke, Pullover, Lange Hosen, Regenschirme - all dies hätten wir zuhause lassen können. 


Es war einfach toll und schön.....


Webmaster, Text und Fotos

Rolf, Joël und Verena Wanner
Schweiz

rovrewa@bluewin.ch

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